BuchInsider im Gespräch mit dem Berliner Künstler Fatih Alasalvaroglu.
Seit unseren letzten Gesprächen ist einiges passiert. 2025 widmete Fatih Alasalvaroglu ein gesamtes Jahr einem einzigen künstlerischen Vorhaben: 2525. In 25 Arbeiten verdichtete er den menschlichen Lebenszyklus von der Geburt bis zum Tod. Zeichnung, Malerei, skulpturale Arbeiten, Texte, Gedichte und kurze filmische Sequenzen verbanden sich zu einem Projekt, das die menschliche Hand bewusst ins Zentrum des schöpferischen Prozesses stellte.

2026 wurde daraus ein Buch. Alasalvaroglu finanzierte die limitierte Künstleredition selbst und überführte damit ein Werk über Werden und Vergehen in eine physische Form, die bleiben kann.
Gleichzeitig öffnete sich ein weiteres Kapitel seiner Arbeit: die Musik. Gemeinsam mit dem Schweizer Musikproduzenten Lars Kommer von CHILLIJIL entstanden unter seinem Künstlernamen FATIH ALAS neue Produktionen.
Fatih, wir haben bereits zweimal miteinander gesprochen. Wenn wir dort weitermachen, wo unser letztes Gespräch aufgehört hat: Wie entstand die Idee, ausgerechnet 2025 einem einzigen Projekt zu widmen? Und was verbirgt sich hinter dem zunächst fast rätselhaft wirkenden Titel „2525“?
Fatih Alasalvaroglu: Eigentlich reicht die Idee zehn Jahre zurück. 2015 hatte ich mein Projekt 365, bei dem ich ein Jahr lang jeden Tag ein neues Werk geschaffen habe. Das bekam damals erstaunlich viel Aufmerksamkeit, führte zu ersten Verkäufen und schließlich auch zu einer Ausstellung im Berliner ART Stalker.
Zehn Jahre später wollte ich diesen Gedanken noch einmal aufnehmen, aber nicht wiederholen. Aus der damaligen Vielfalt sollte diesmal eine zusammenhängende Erzählung werden: der menschliche Lebenszyklus, von der Geburt bis zum Tod, verdichtet auf 25 Werke und 25 Etappen, jeweils verbunden mit einem eigenen Text oder Gedicht.
Gleichzeitig leben wir heute in einer völlig anderen Welt als 2015. Künstliche Intelligenz produziert innerhalb von Sekunden Bilder, Texte und ganze visuelle Welten. Mich reizte deshalb der Gedanke, ein Jahr lang bewusst zu zeigen, was zwei menschliche Hände, Vorstellungskraft und erlernte Fertigkeiten hervorbringen können: zeichnerisch, malerisch, handwerklich und sprachlich. Das ist für mich weder Nostalgie noch ein Kampf gegen Technologie. Es ist ein Bekenntnis zum menschlichen Schaffen.
Und da kam das Zahlenspiel ins Spiel: zwei Hände, fünf Finger. Mit ihnen entstanden die Arbeiten, mit ihnen schrieb ich die Texte. Ursprünglich hätte das Projekt schlicht „2025“ heißen können. Dann fiel mir In the Year 2525 wieder ein, und plötzlich war 2525 da. Rätselhafter, einprägsamer und visuell viel stärker.
Im Kern stand für mich eine sehr einfache Frage: Was kann ein Mensch mit seinen eigenen Händen und seinem eigenen Kopf erschaffen, wenn er sich dafür noch einmal wirklich Zeit nimmt?
Du beginnst mit der Geburt und endest mit dem Tod. Wie entscheidet man sich für 25 Stationen, die stellvertretend ein ganzes Menschenleben erzählen sollen?
Fatih Alasalvaroglu: Am Anfang stand tatsächlich ein recht einfaches Gerüst: Die 1 ist die Geburt, die 25 der Tod. Dazwischen habe ich ein angenommenes langes Menschenleben auf 25 Stationen verteilt. Die Rechnung war eigentlich nur mein Kompass. Interessant wurde es erst danach.
Bei jeder Lebensphase habe ich mich gefragt: Was bleibt aus diesem Alter? Was hat mich geprägt, und was davon ist gleichzeitig so menschlich, dass sich auch andere darin wiederfinden können? Ich wollte keine bebilderte Autobiografie schaffen. Meine Erinnerungen waren vielmehr das Material, aus dem ich etwas Allgemeineres herauslösen konnte: Kindheit, Aufbruch, Begehren, Verlust, Liebe, Angst, Reife.
Irgendwann passiert innerhalb der Serie etwas Spannendes: Die Erinnerung hört auf. Ich bin ja glücklicherweise noch nicht am Ende meines Lebens. (lacht) Sobald die 25 Stationen meine Gegenwart erreichen, kann ich nicht mehr zurückschauen. Ich muss nach vorne.
Dadurch werden die späteren Arbeiten visionärer, teilweise fast prophetisch. In sie fließt ein, wie ich gesellschaftliche und politische Entwicklungen wahrnehme, welche Hoffnungen oder Befürchtungen ich damit verbinde und wo ich mich selbst als einzelner Mensch darin sehe.
Genau darin liegt für mich der besondere Reiz von 2525: Es beginnt als Erinnerung, trifft auf die Gegenwart und endet als Vision.

Bei den 25 Arbeiten allein ist es nicht geblieben. Es kamen Texte, Gedichte, Stimme, Musik und kurze Filme hinzu. War diese Vielschichtigkeit von Anfang an geplant?
Fatih Alasalvaroglu: Ja. Es war nie so, dass mir irgendwann das einzelne Bild „nicht mehr gereicht“ hätte. 2525 war von Anfang an größer gedacht.
Das Projekt besteht auch bildnerisch nicht ausschließlich aus Zeichnungen oder Malerei, sondern enthält skulpturale Arbeiten. Ich wollte die Bandbreite dessen einbringen, was ich künstlerisch kann. Dazu gehören für mich genauso Sprache, Stimme, Bewegung und Film.
Ich komme ursprünglich vom Schauspiel und vom Film, und Schreiben und Poesie begleiten mich seit meiner Jugend. Warum sollte ich diese Seiten von mir künstlich voneinander trennen? Gerade wenn man sich mit dem Leben beschäftigt, das selbst so viele Facetten besitzt, erschien es mir schlüssig, auch unterschiedliche Ausdrucksformen miteinander zu verbinden.
So entstanden die Gedichte und die kurzen filmischen Sequenzen, in denen Bild, gesprochenes Wort, teilweise Musik und Bewegung zusammenkommen. Sie sind keine nachträgliche Dekoration des Projekts. Sie gehören zu seiner DNA.
„2525“ verstehst du auch als Gegenbewegung zu einer Zeit, in der künstliche Intelligenz zunehmend in kreative Prozesse eingreift. Gleichzeitig bist du keineswegs technikfeindlich. Wo endet für dich das Werkzeug und wo beginnt die Übernahme des schöpferischen Prozesses?
Fatih Alasalvaroglu: Ich verteufele Technik überhaupt nicht. Ich benutze selbst Smartphone, Computer und Internet, natürlich. Für mich verläuft die Grenze dort, wo ein Werkzeug meine Möglichkeiten erweitert oder beginnt, mir die eigentliche schöpferische Auseinandersetzung abzunehmen.
Was mich fast noch stärker als KI selbst beschäftigt, ist die enorme Beschleunigung, an die wir uns gewöhnt haben. Wir swipen durch Menschen, Bilder, Nachrichten und Meinungen. Alles soll sofort reizen und möglichst in Sekunden verstanden werden. Dabei geht etwas verloren, das für Kunst und womöglich auch für das Leben elementar ist: Geduld.
Kunst braucht für mich Zeit. Zum Beobachten, Scheitern, Verwerfen, Wiederholen und vor allem, um etwas wirklich in sich hineinzulassen. Eine Maschine kann mir in Sekunden ein Bild oder einen Text erzeugen. Aber sie hat meine Kindheit nicht erlebt, meine Verletzungen nicht getragen, sich nicht verliebt, ist nicht gescheitert, kennt weder Euphorie noch Angst. Meine Arbeit entsteht genau aus diesem sedimentierten Erleben.
Deshalb ist 2525 für mich weniger ein Protest gegen Technik als ein Plädoyer für Tiefe und Entschleunigung. Ein Menschenleben lässt sich nicht wegwischen wie ein Screen. Es hat seine Jahreszeiten, und jede braucht ihre Zeit, um ihre Schönheit, ihre Wunden und irgendwann auch ihre Erkenntnisse zu entfalten.
Kunst beginnt für mich dort, wo wir aufhören, nur zu konsumieren, und wieder anfangen, wirklich zu empfinden.
Du beschäftigst dich mit Vergänglichkeit und gibst dem Projekt anschließend ausgerechnet die Form eines Buches, also etwas Physisches, das bleiben kann. Ist das nicht ein interessanter Widerspruch?
Fatih Alasalvaroglu: Für mich eigentlich gar nicht, aber ich finde interessant, dass du ihn darin siehst. Denn ich begreife den Tod nicht ausschließlich als Ende. Er kann genauso Übergang und Transformation sein.
Mit dem 31. Dezember endete 2525 natürlich in seiner ursprünglichen Form. Der fortlaufende Prozess über 52 Wochen, die Posts, der Blog, die Filme, diese unmittelbare Begleitung, war abgeschlossen. Das Projekt selbst war damit für mich aber nicht verschwunden, sondern lediglich eine Form seiner Existenz.
Das Buch gab ihm einen neuen Körper. Darin konnte ich Bilder, Texte, Gedichte und Gedanken aus diesem flüchtigen zeitlichen Prozess herauslösen und zusammenführen. Aus etwas, das ein Jahr lang entstand und verging, wurde etwas, das man anfassen, aufschlagen, weitergeben und bewahren kann.
Darin liegt für mich auch die letzte Metamorphose von 2525: Ein Projekt, das von Geburt, Leben und Tod erzählt, bekommt nach seinem Ende einen neuen Körper.
Ich wollte schon immer Spuren hinterlassen. Wenn ich das Buch heute in den Händen halte, denke ich deshalb nicht: Jetzt ist es vorbei. Es ist nur in einen anderen Zustand übergegangen.
Music – All Copyrights by CHILLIJIL ft. Jil Kommer – „The Art of Capturing Emotion“
Die erste Buchausgabe hast du selbst finanziert und limitiert veröffentlicht. War diese Unabhängigkeit eine bewusste Entscheidung, und welches Risiko bist du damit eingegangen?
Fatih Alasalvaroglu: Ich möchte da gar keinen Mythos daraus machen: Gegen Unterstützung hätte ich überhaupt nichts gehabt. (lacht) Wir Künstler leben schließlich auch von Zuspruch und Förderung, ideell wie finanziell. Hätte damals ein Verlag gesagt: „Ich glaube an das Projekt und möchte es unterstützen“, hätte ich sicher nicht Nein gesagt. Diese Möglichkeit gab es schlicht nicht.
Also habe ich es selbst gemacht. Rückblickend passt auch das zu einem Projekt, das so persönlich entstanden ist.
Die Limitierung hatte zunächst ganz pragmatisch mit meinen finanziellen Möglichkeiten zu tun, bekam dann aber ihre eigene kleine Symbolik. Nach 52 Wochen entstanden neben den 50 signierten Exemplaren für den Verkauf zwei persönliche Belegexemplare, eines für mich und eines für die Gestalterin des Buches. Die 50 Verkaufsexemplare kosteten wiederum jeweils 50 Euro. Innerhalb weniger Wochen waren sie ausverkauft. Das hat mich natürlich enorm gefreut.
Ein existenzielles finanzielles Risiko bin ich dabei nicht eingegangen. Ich habe nur investiert, was ich selbst tragen konnte. Emotional war das Risiko größer: Man gibt etwas sehr Persönliches nach draußen und weiß vorher nicht, ob es überhaupt jemanden berührt.
Heute würde ich den nächsten Schritt sehr gerne mit einem Verlag gehen. Unabhängigkeit bedeutet für mich nämlich nicht, zwangsläufig alles allein machen zu müssen. Die erste Edition konnte ich selbst in die Welt setzen. Für die nächste darf diese Welt gerne größer werden.
Und wie fühlt sich dieser Moment an: Etwas, das zunächst nur als Gedanke existierte und durch deine Hände entstand, liegt plötzlich in den Händen eines Menschen, den du vielleicht gar nicht kennst?
Fatih Alasalvaroglu: Schon die Lieferung aus der Druckerei war ein besonderer Moment. Ein Jahr lang hatte dieses Projekt in meinem Kopf, auf Papier, in Texten und Filmen existiert, und plötzlich lag es als fertiges Buch vor mir.
Fast noch schöner war aber das Loslassen. Genau das gehört schließlich auch zum Leben, von dem 2525 erzählt: Irgendwann gibt man etwas, das man erschaffen hat, aus der eigenen Hand. Dann steht es in einem fremden Regal, wird dort aufgeschlagen, gelesen, womöglich Jahre später wiederentdeckt und führt ein Leben, auf das ich keinen Einfluss mehr habe. Diesen Gedanken mag ich sehr.
Besonders berührt hat mich das Feedback der Käufer. Einige hatten das Projekt während des Jahres verfolgt, aber erst im Buch wirklich entdeckt, wie viele Ebenen darin stecken. Online sieht man ein Bild, einen Film, einen Post, und schon kommt das Nächste. Ein Buch erlaubt einem, zurückzublättern, innezuhalten und Zusammenhänge zu entdecken.
Natürlich ist der Kauf eines Kunstwerks auch eine Form der Wertschätzung. Davon leben Künstler. Entscheidend ist für mich aber etwas anderes: dass etwas, das in mir entstanden ist, in einem anderen Menschen etwas in Bewegung bringt.
Und ab diesem Moment gehört die Wirkung ohnehin nicht mehr mir. Das Werk führt sein eigenes Leben.
Nach einem Projekt über ein ganzes Menschenleben hätte man eine Pause erwartet. Stattdessen öffnete sich plötzlich ein anderes Medium wieder: die Musik. Wie kam Lars Kommer von CHILLIJIL in der Schweiz ins Spiel?
Fatih Alasalvaroglu: Das Lustige ist: Ich hatte mir diese Pause tatsächlich vorgenommen. Nach einem Jahr 2525, dem Buch und allem, was damit verbunden war, dachte ich: Jetzt darf auch mal Ruhe sein. Offenbar hatte die Kreativität andere Pläne. (lacht)
Lars kannte meine Arbeit schon länger über Facebook und Instagram. Irgendwann schickte er mir einen Song seiner Musikproduktion CHILLIJIL, gesungen von seiner Tochter Jill: The Art of Capturing Emotion. Die Idee zum Text war ihm beim Anschauen eines meiner Reels gekommen. Er fragte mich, ob ich dazu einen Clip mit meinen Arbeiten gestalten möchte.
Irgendwann fragte er eher beiläufig: „Sag mal, singst du eigentlich auch?“ Und plötzlich ging eine Tür auf, die über 30 Jahre geschlossen gewesen war. Ich hatte schon zu Schulzeiten eine Band, Songs geschrieben und gesungen und später während meiner Schauspielausbildung auch Gesangsunterricht. Viele dieser alten Stücke lagen seitdem einfach in der Schublade.
Da dachte ich: Warum eigentlich? Warum diesen Liedern nicht noch einmal ein Leben geben?
Was ich an der Zusammenarbeit mit Lars besonders mag, ist, dass sie völlig organisch entstanden ist. Kein Label im Nacken, kein konstruiertes Projekt, kein Zwang. Wir sind neugierig aufeinander, lassen uns Freiheiten und schauen, wohin uns ein Song führt.
Mittlerweile haben wir FRIENDS und WANTED gemeinsam realisiert, und wir haben beide Lust weiterzumachen.
Das ist schon ziemlich komisch: Ich wollte nach 2525 unbedingt eine Pause. Stattdessen habe ich eine über 30 Jahre alte Tür wieder geöffnet. (lacht)
Die Songs erscheinen unter FATIH ALAS, einem Namen, den du schon aus deiner Zeit als Schauspieler kennst. Ist die Musik dennoch eine zweite künstlerische Identität oder einfach eine weitere Sprache desselben Künstlers?
Fatih Alasalvaroglu: Ganz klar Letzteres. FATIH ALAS ist keine neue Identität. Unter diesem Namen war ich schon vor vielen Jahren als Schauspieler tätig. Der Grund war damals ziemlich pragmatisch: Alasalvaroglu ist für manche Menschen offenbar eine kleine sprachliche Mutprobe. (lacht) Also wurde daraus schlicht Alas: kürzer, einprägsamer, aber immer noch ich.
Als die Musik zurückkam, musste ich deshalb keine neue Künstlerfigur erfinden. FATIH ALAS war längst da.
Ich verstehe mich ohnehin als multidisziplinären Künstler. Ich habe gemalt und gezeichnet, lange bevor ich professionell damit gearbeitet habe, als Jugendlicher Songs geschrieben und gesungen, später Schauspiel studiert, Filme gedreht, fotografiert und geschrieben. Das sind für mich keine voneinander isolierten Berufe. Es sind unterschiedliche Sprachen derselben Person.
Von außen wurde mir oft nahegelegt, mich stärker festzulegen. Vermutlich, weil sich ein Künstler leichter vermarkten lässt, wenn man ihn mit einem einzigen Begriff versehen kann. Aber diese Begrenzung hat nie zu mir gepasst. Wenn ein Gedanke ein Bild braucht, zeichne ich. Wenn er Worte braucht, schreibe ich. Und wenn er Musik braucht, singe ich.
Mein roter Faden ist kein Medium. Es ist die Freiheit, mich nicht für eines entscheiden zu müssen.
„2525“ beginnt mit einer Geburt und endet mit einem Tod. Das Buch wiederum wurde für dich zu einem Neubeginn. Wenn wir diesen Gedanken auf dich selbst übertragen: Was beginnt gerade für Fatih Alasalvaroglu?
Fatih Alasalvaroglu: Vor allem eines: Offenheit.
Ich bin zurück in Berlin, obwohl ich mich von dieser Stadt eigentlich schon verabschiedet hatte. Das hatte zunächst äußere Gründe, aber inzwischen denke ich: Berlin und ich haben offenbar noch etwas miteinander vor. Diese Stadt fordert mich heraus, manchmal bis an die Grenze zum Wahnsinn. (lacht) Aber diese Reibung gehört offenbar gerade wieder zu meinem Leben.
Auch künstlerisch möchte ich einen Schritt weitergehen. Ich habe mir lange genug bewiesen, dass ich Dinge allein auf die Beine stellen kann: unabhängig, aus eigener Kraft und oft auch aus eigener Tasche. Ich muss niemandem mehr beweisen, dass ich ein Freigeist bin. Jetzt darf zu dieser Unabhängigkeit auch Verbindung kommen.
Ich möchte Menschen begegnen, die etwas in meiner Arbeit sehen und mit denen daraus etwas wachsen kann: Sammler, Galeristen, Kuratoren, Mäzene, genauso ein Verlag, der 2525 als Kunstbuch noch einmal in einer größeren Auflage in die Welt bringen möchte.
Ich glaube inzwischen, dass Zusammenarbeit die eigenen Möglichkeiten erweitern kann, ohne die eigene Freiheit zu beschneiden.
Ich habe lange gesät. Jetzt darf auch einmal etwas geerntet werden.
Insofern bin ich nicht nur nach Berlin zurückgekehrt. Ich bin auch wieder offener geworden für Menschen, Begegnungen und Möglichkeiten, von denen ich heute noch nicht wissen muss, wohin sie führen.
Und genau das beginnt gerade für mich: nicht mehr alles allein machen zu wollen. Meine Freiheit habe ich mir längst bewiesen. Jetzt interessiert mich, was daraus entstehen kann, wenn die richtigen Menschen dazukommen.
Herzlichen Dank für das tolle Interview!
2525 — Künstleredition
Erstauflage: 50 signierte Verkaufsexemplare · streng limitiert
Erschienen: 2. Mai 2026
Umfang: 164 Seiten
Format: 21 × 21 cm
ISBN: keine
Preis der Erstauflage: 50 € · AUSVERKAUFT
Zusätzlich zur limitierten Verkaufsauflage entstanden zwei persönliche Belegexemplare.
Eine Neuauflage ist ausdrücklich erwünscht, künftig als regulär verlegtes Kunstbuch in Zusammenarbeit mit einem Verlag.
Fatih Alasalvaroglu
Homepage: alasalvaroglu.com
YouTube · 2525: @TWOHANDSFIVEFINGERS
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TikTok: @alasalvaroglu
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